Es waren einmal...

Es waren einmal 5 sehr weise Männer. Die ehrten und respektierten sich sehr, doch wann immer sie über das Thema "was ist die Wahrheit" diskutierten, waren sie schon nach kurzer Zeit völlig uneins.

Eines Tages hörten sie von dem weisesten aller Männer und sie beschlossen zu starten auf den Weg  und ihn um Rat zu bitten - denn sie würdigten einander sehr und wollten endlich Frieden finden.

Als sie bei ihm ankamen erklärten sie ihm ihr Problem und fragten ihn ob er ihnen helfen könne.

"Das wird nicht einfach sein" sagte der Weise, "aber ich werde es versuchen"

Hier ist ein großer dunkler Raum - darin ist etwas - geht jetzt nacheinander hinein.

Nachdem alle im Raum waren fragte er "Was war euer Erleben?"

"Nun - da ist etwas riesiges drin - vielleicht ein Felsen?" sagte der erste. "Blödsinn!" sagte der nächste,  "da ist etwas Lebendiges drin ein winziges Tier - ich habe seinen Schwanz gespürt!" "Ein Tier, ja - aber ein ganz großes...ich habe sein Bein gespürt!" widersprach der nächste. "Nein – gar nicht wahr -ein weicher glatt polierter Stein ist da drin - ich habe es genau gespürt!" "Ach was, ihr habt alle unrecht!" sagte der Letzte, "Es ist eine Schlange - glaubt mir, ich weiß es ganz genau!"

"Ihr habt alle Recht!“

"Aber wie können wir alle recht haben, wir widersprechen uns doch wie immer!"

 Und der Weise Mann geht mit ihnen gemeinsam in den Raum, macht das Licht an und vor ihnen steht ein Elefant. Ein Tier dass sie noch niemals in ihem Leben gesehen haben.

"Um die Wahrheit zu begreifen braucht es Vertrauen und Licht - ihr müsst einander vertrauen und auch euch selbst - nur so könnt ihr das  Ganze zusammenfügen und lernen - jeder weiß ein kleines Stück der Wahrheit...

  

Wir alle kennen das überaus beliebte Fernsehquiz: Wer wird Millionär? Quizmaster Günther Jauch versteht es auf seine Art bestens, mit den Kandidaten. Scheint er einerseits dem Mitspieler helfen zu wollen, reißt er ihn im nächsten Moment wieder in die totale Verunsicherung.

 

Das große Fernsehquiz geht für den Kandidaten in die Endrunde. Wir sind bei der alles entscheidenden Millionenfrage.

Langsam liest der Quizmaster die Frage vor: „Woher erlangen Menschen ihr Heil?

Antwort A: Durch Offenbarung von oben

Antwort B: Durch Versenkung nach innen

Antwort C: Durch Eingriffe von außen

Antwort D: Durch Begegnung."

 

Kaum hat der Moderator die Frage abgelesen, tritt zunächst Stille, dann allgemeine Unruhe im Fernsehstudio ein.

 

Als der Quizmaster auf seine Lösungskarte sieht, steht dort: „Für die Antwort müssen Sie sich selbst entscheiden. Bei richtiger Antwort gewinnen Sie das Leben."

Zugegeben, eine solche Frage wird es im Fernsehquiz niemals geben.

Eine richtige Antwort auf diese Frage wäre schließlich mehr wert, als eine Quizsendung als Gewinn vergeben kann. „Woher erlangen die Menschen ihr Heil? - Bei richtiger Antwort gewinnen Sie das Leben."

 

Trotzdem, wir wollen die einzelnen Antworten durch Auschlussverfahren einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

 

„Antwort A: Durch Offenbarung von oben". Viele religiöse Menschen würden wohl dieser Antwort zuneigen. Für sie ist das Heil der Menschen abhängig von einer Macht über uns.

So ließ Gott nach dem Glauben der Muslime seine Offenbarung, den Koran, vom Himmel auf die Erde fallen. Das feiern Muslime in ihrer „heiligen Nacht", „Siehe, wir ließen den heiligen Koran niedersteigen zur herrlichen Nacht. Da stiegen Engel herab und der Geist auf ihres Herrn Geheiß mit der Ganzheit des Wortes" Koran, Sure 97.

Die „heilige Nacht" im Islam offenbart das göttliche Wort als ein unveränderliches Buch. Gottes Ewigkeit bricht ein in die Zeit der Menschen und bleibt davon doch unberührt, hoch oben.

                                                                                                    

Wir haben geheiratet...

Am 30.Juli 2009 haben wir unsere Liebe

mit dem Ja-Wort besiegelt

 

 

 

 

 

 

Wenn der Schwache
dem Starken
die Schwäche vergibt,
wenn der Starke
die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas
mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute
bei dem Stummen verweilt,
und begreift,
was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird
und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel
ein winziges Licht,
Geborgenheit
und neues Leben verspricht,
dann,
ja dann
fängt Weihnachten an.

(Rolf Krenzer)

 

 

Eines Menschen Weg
 
Gekommen aus dem göttlichen Licht kehren wir wieder nachhause
Am Ende der Zeit - zurück in die Liebe.
 
Wie das Licht alle Farben vereint, so sind auch alle Gefühle nötig
um ganz Licht zu werden.
 
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott.
Und Gott sah, dass es gut war.
 
Aus der Sicht des Adlers, hoch über den Wolken,
wird das Ornament der Liebe klar ersichtlich.
Vertrauen.
 
So ist auch Verrat und Neid, Angst und Verletzung,
Hass und Enttäuschung,
am Ende,
mit den Augen der Liebe betrachtet,
einfach Licht - auf dem Weg zur Wahrheit.
 
Denn seelig sind die Trauernden, sie werden getröstet sein.
So, wie geheilt sein mehr ist, als gesund sein,
ist der Getröstete weiser, als der,
der nie einen Verlust zu beklagen hatte.
Denn er hat Segen empfangen, der ihm geistigen Adel verleiht.
Die Welt ist für ihn durchsichtiger,
die Liebe kostbarer,
das Lebendige heilig.
 

 

 

 

Antwort B: Durch Versenkung nach innen." Viele religiöse Menschen vor allem in Asien würden diese Antwort geben. Ihre Zahl nimmt auch bei uns zu.

Für sie ist das Heil der Menschen abhängig von etwas, das in der Tiefe des eigenen Selbst ruht und durch Versenkung nach innen erreichbar ist.

Modell dieser Versenkung ist nach der Überlieferung der Buddhisten die „heilige Nacht", in der der indische Prinz zum Buddha, zum Erleuchteten wurde. Nur in der totalen Versenkung nach innen gewinnt der Mensch das Heil.

 

„Antwort C: Durch Eingriffe von außen." Heute richtet sich die Sehnsucht vieler Menschen der westlichen Welt auf die (vagen) Heilsversprechungen der Biomedizin und Stammzellenforschung und all die wundersamen Eingriffsmöglichkeiten, die sie in Aussicht zu haben scheint. Der perfektionierte Körper wird zum Gegenstand einer fast religiösen Verehrung. Um sein Geheimnis zu entschlüsseln, soll es nichts geben, das dem Licht der wissenschaftlichen Technik entzogen bleibt. Keine heilige Nacht hier, nur das künstliche Licht der Laboratorien. Die Medizin bringt dem Mensch das Heil.

 

Und nun die richtige Antwort, die Antwort der Heiligen Nacht, der Weihnacht.

„Woher erlangen die Menschen ihr Heil"? Die Antwort des christlichen Glaubens.

„Antwort D: Durch Begegnung." Die Heilige Nacht, an die wir Christen glauben, verkündet nicht die Aufhebung unserer menschlichen Nächte: weder durch das Licht eines unberührbaren Gottes von oben noch durch den Funken der Erleuchtung von innen.

Auch nicht durch die Abschaffung allen Leidens durch eine alles beherrschende Medizin von außen.Die Heilige Nacht, an die wir Christen glauben, verkündet einen Gott, der in unseren Nächten unter uns sein will, damit Begegnung geschieht: Gott selbst wird Mensch und setzt Menschen in Bewegung. Eltern verlassen ihr Zuhause, Hirten ihre Erwerbsgrundlage, ja, Engel verlassen ihren Himmel - und begegnen einander. In diesen Begegnungen geschieht das Heil, an das wir glauben.

Gott selber ruft zur Begegnung mit dem göttlichen Kind. Weihnachten bedeutet: meine Begegnung mit dem menschgewordenen göttlichen Kind. Und diese Begegnung verändert, sie verändert die Welt von Grund auf, damals und heute. Es ist die Begegnung der Liebe.

Denn wusstest du schon, dass die Nähe eines Menschen gesund machen, krank machen, tot oder lebendig machen kann.

 Wusstest du schon, dass das Zeit haben für einen Menschen mehr ist als Geld, mehr als Medikamente unter Umständen mehr als eine geniale Operation.

 Wusstest du schon, dass das Wegbleiben eines Menschen sterben lassen kann, dass das Kommen eines Menschen wieder leben lässt.

Christus der Retter ist da. Uns ist ein Kind geboren. Wir können ihm begegnen.Das ist Heilige Nacht: „Allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.              

 (Predigt bei der Christmette in Schwerzen, Heilig Abend 2009)

 „Einen Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat" (Dostojewskij)

Wer bin ich? Letztlich erkennt sich der Mensch nur in seinem Gegenüber - wenn er wahr ist. Im Alltag ist es oft schwer der Routine zu entkommen - funktionieren ist angesagt!
Wir möchten hier, im „purpur" Raum geben, einfach zu „sein"....ganz pur.

Am Anfang meines Weges stand der Tanz. Ob auf Papa´s Füssen oder mit bunten Tüchern im rosa Petticoat - Tanz ist meine Leidenschaft! Die Einheimischen mögen sich an manchen „Bunten Abend" erinnern...
Mich spüren im Tanz war Bewegung und gleichzeitig zur Ruhe kommen in mir selbst.
Und dann ist da das Singen. Von Kindheit an gemeinsam in der Familie, im Kirchenchor, mit den Kindern im Kindergarten und natürlich mit meiner eigenen Musik auf der Bühne.
Schritt für Schritt komme ich meiner Wahrheit näher, zu sein, die ich bin.
Tanzend und singend habe ich meinen Mann, Thomas kennen gelernt und gemeinsam wollen wir diese Freude am „Sein" weitergeben. Das ist Abenteuer und Geborgenheit zugleich
Ich glaube fest daran, dass der Weg in unsere neue Zeit nicht von Politikern oder anderen „Großen" der Welt bereitet wird, sondern von aufrechten, wahrhaftigen Menschen, die mutig ihr Tun verantworten, die die eigene Würde und die des Anderen achten und so einfach Schritt für Schritt der werden, den Gott gemeint hat.
Deshalb...

Tanze als würde Dich keiner sehen

Singe, als würde Dich keiner hören

und lebe, als wärest Du niemals verletzt worden.